Gebiet: Solothurnstrasse (50m) / Bettlach- und Centralstrasse, Kirchgasse (400m)
Zone in Kraft seit: 2002.
Bis 2002 durchquerten täglich über 14'000 Fahrzeuge das Zentrum von Grenchen. Mit dem Bau der Autobahn kam die Wende: In enger Kooperation mit dem Kanton SO wurden nach Eröffnung der Autobahn als flankierende Massnahmen Gestalt und Betrieb der Strassen so verändert, dass ein fussgängerfreundlicher städtischer Lebensraum entstanden ist. Intensive Öffentlichkeitsarbeit erleichterte den Planungs- und Realisierungsprozess. Was die Innenstadt wieder attraktiv macht - der Vortitt für FussgängerInnen in der Begegnungszone - bewirkt, dass der Durchgangsverkehr das Zentrum meidet.
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Angaben zur Gemeinde
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2540 Grenchen SO, 15966 EinwohnerInnen. Gemeindenr. 2546
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Beschreibung
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Geschichtlicher Abriss von Idee bis Realisierung
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Bauphase / Planung
1998-99: Projektwettbewerb "Flankierende Massnahmen zum Bau der A5".
2001: Präsentation der Projektideen an der Gewerbeausstellung; Umfrage und Wettbewerb.
April 2002: Baubeginn auf der Hauptachse im Zentrum von Grenchen, gleichzeitig mit Eröffnung Autobahn. Informationstafeln bei Baustellen, Materialbemusterungen. Einbezug des Gewerbeverbandes: Besichtigung der Begegnungszone Burgdorf, gemeinsame Erarbeitung von Wettbewerbsmaterial.
November 2002: Fertigstellung des Herzstückes. Einführung der Begegnugszone mit Plakaten, Werbematerial, Medienarbeit.
Ende 2003: Fertigstellung der Abschnitte bis zu den beiden anschliessenden Kreuzungen.
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Beschreibung vorher - nachher
Der Teppich für den Langsamverkehr ist ausgerollt, und das Zentrum bietet Platz und Bewegungsfreiheit für die GeschäftskundInnen. Die beiden Stadtteile können wieder zusammenwachsen. Vor dem Rückbau der Hauptstrasse machte dies der teilweise vierspurige Fahrverkehr unmöglich.
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Zusammenarbeit
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Öffentlichkeitsarbeit / Einbezug der Bevölkerung und des Gewerbes:
Siehe Bauphase / Planung
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Kommunikation:
Siehe Bauphase / Planung
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Zusammenarbeit mit anderen öffentlichen Stellen:
Zusammenarbeit von Stadt Grenchen und Kanton Solothurn
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Unfälle / Erfolgskontrolle
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Zu Fuss Gehende begrüssen die neuen Freiheiten und nehmen ihre Rechte zunehmend in Anspruch. Ladengeschäfte und Strassencafés nutzen die neuen, breiten Trottoirs für ihre Auslagen und Aussenbestuhlung. Bei den Autofahrenden ist die akzeptanz unterschiedlich, in der Regel wird der Fussgängervortritt gewährt. Unfälle mit FussgängerInnen sind bisher nicht zu verzeichnen. Erfahrungsgemäss braucht eine derartige Umkehr der Verhältnisse eine längere Angewöhnungszeit.
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Planung / Realisierung
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Planung: Stadt Grenchen, Kanton Solothurn, Wettbewerbsteam "Ambiente": Metron AG, Brugg; Feddersen & Klostermann, Zürich; Bauzeit GmbH, Biel; Rothpletz, Lienhard + Cie AG, Olten.
Realisierung: Stadt Grenchen, Kanton Solothurn, Metron Verkehrsplanung AG Brugg, TMP Ingenieure Solothurn.
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Auskunft
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Kontakt:
Jürg Iseli, Stadtplaner, Dammstr. 14, 2540 Grenchen, 032 654 67 40
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Homepage der Gemeinde:
http://www.grenchen.ch
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Kritische Erfolgsfaktoren, Schwierigkeiten
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Während Planung und Umbau:
Die Gemeinde musste sowohl beim Gewerbe als auch gegenüber der Bevölkerung viel Überzeugungsarbeit leisten.
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Seit der Umsetzung:
keine Angabe
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Kommentar von Seiten Fussverkehr Schweiz
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Bewertung der Jury "Innovationspreis Fussverkehr 2004 - Sicher zu Fuss":
In enger Kooperation mit dem Kanton wurden Gestalt und Betrieb der Strassen so verändert, dass aus einer Verkehrsschneise ein attraktiver und fussgängerfreundlicher städtischer Lebensraum entstanden ist. Dank guter Gestaltung und Signalisierung als Begegnungszone konnten tiefe Geschwindigkeiten des motorisierten Verkehrs und damit ein hoher Sicherheitsgewinn erzielt werden. Intensive Öffentlichkeitsarbeit der Verwaltung, teilweise in Kooperation mit Interessengruppen (Gewerbe) begleitete und erleichterte den Planungs- und Realisierungsprozess.
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Quellen, Literatur, Publikationen
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Fussverkehr Schweiz und Verkehrs-Club der Schweiz. 2004.
Sicher zu Fuss - Innovationspreis Fussverkehr 2004. Portraits der 10 prämierten Projekte.
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Kontakt für Anregungen, Kritik, Fragen
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Seitenanfang
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Kennzahlen
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Verkehr
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| Kategorisierung Strasse: |
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Hauptstrasse
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Kennzahlen IV |
| DTV: |
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4850
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| Spitzenstunde: |
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keine Angabe
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| LW-Anteil: |
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4
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| Velos: |
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keine Angabe
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| FussgängerInnen: |
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keine Angabe
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Kennzahlen ÖV |
| ÖV in Zone vorhanden: |
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ja
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| Anzahl Linien: |
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11
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| Anzahl Busse pro Tag: |
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0
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Geschwindigkeit |
| v50 |
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keine Angabe
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| v85 |
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keine Angabe
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Parkierung |
| Anzahl PP: |
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16
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| Parkregime: |
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markierte Felder mit Bewirtschaftung
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Überlagertes Verkehrsregime |
| Einbahn: |
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nein
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| Einbahn mit Velo im Gegenverkehr: |
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nein
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| Fahrverbot: |
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nein
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| Zeitliche Zufahrtsbeschränkung: |
|
nein
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| Lastwagenfahrverbot: |
|
nein
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| Anderes: |
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keine Angabe |
Temporegime ausserhalb Begegnungszone |
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50 km/h |
Typ der Begegnungszone
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| Wohnquartier: |
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ja |
| Geschäftsquartier: |
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ja |
| Schule: |
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nein |
| Bahnhof: |
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nein |
| Altstadtsituation: |
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nein |
| Anderer: |
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keine Angabe |
Grösse
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| Länge in Meter: |
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20
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| Geschützte Bereiche ohne Fahrverkehr: |
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vorhanden
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Kosten und Finanzierung
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| Planungs- und Baukosten: |
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3.675 Mio. inkl. Beleuchtung, Bepflanzung, Möblierung, Nebenkostern und Honorare ==> 230.-/m2 |
Pläne
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