Gebiet: Bahnhofstrasse, Lyssachstrasse, Walkiweg, Hunyadigässli
Zone in Kraft seit: 1996.
Die erste Begegnungszone der Schweiz besteht seit 1994 - anfänglich versuchsweise unter dem Namen "Flanierzone". Damals wurde ein Problem angegangen, das in Ortszentren von vielen Kleinstädten anzutreffen ist: Sie sind einerseits meist auf motorisierte Kundschaft angewiesen, andererseits ist gerade in Kleinstädten der starke Kundenverkehr das Grundübel für eine unattraktive Einkaufszone. Mit der Begegnunszone wurde ein Mittelweg gewählt, mit dem bewusst eine neue Verkehrskultur angestrebt wurde: der Langsamverkehr.
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Angaben zur Gemeinde
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3400 Burgdorf BE, 14467 EinwohnerInnen. Gemeindenr. 404
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Beschreibung
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Geschichtlicher Abriss von Idee bis Realisierung
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Bauphase / Planung
1996 - Einrichtung des Versuches "Flanierzone" welcher als Konsens aus den Interessen des Gewerbes (Erreichbarkeit der Geschäfte mit dem Auto, Erhalt der Parkplätze) und der Umwelt- und Verkehrsverbände (Temporeduktion, Fussgängervortritt) entstand. Mit dem Versuch sollte u.a. nachgewiesen werden, dass das Miteinander von rollendem und Fussverkehr auf derselben Verkehrsfläche funktioniert, dass damit die Attraktivität zentraler Örtlichkeiten erhöht wird, mehr Fussgänger unterwegs sind und die Verkehrssicherheit erhöht wird.
1998 - Bewilligung vom Bundesamt für Strassen als unbefristeter Versuch
2002 - Inkrafttreten der geänderten Signalisationsverordnung. Die Idee der Flanierzone wird als Begegnungszone Teil des Schweizer Verkehrsrechts.
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Beschreibung vorher - nachher
Die Strassen im Bahnhofquartier galten schon vor der Einführung der neuen Regelung als relativ angenehm.
Nach der Einführung:
- Rückgang des Geschwindigkeitsniveaus um rund 20 km/h
- Abnahme des motorisierten Verkehrs um 16%
Die anfängliche Skepsis seitens der Bevölkerung und des Gewerbes wandelte sich im Laufe der Pilotphase in breite Akzeptanz (Meinungsumfrage bei Geschäftsinhaber: 1997 - 25% Befürwortung; 2001 - 55% Befürwortung)
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Zusammenarbeit
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Öffentlichkeitsarbeit / Einbezug der Bevölkerung und des Gewerbes:
- Verteilung von Flugblättern bei der Einführung der Flanierzone im Dez. 1996 sowie Gespräche vor Ort
- Öffentlichkeitsarbeit während der Versuchsphase:
Aufstellen von Plakaten und Transparenten
Wiederholte und verstärkte Information in der Presse
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Kommunikation:
Für die Versuchsphase wurden in der Zone kaum bauliche Veränderungen unternommen, wodurch das Erscheinungsbild der Strassen gleich blieb. Die intensive Öffentlichkeitsarbeit und die dauernde, immer wieder wechselnde Informationstätigkeit vor Ort konnten die visuelle Kommunikationslücke allerdings füllen. Der Vorteil dieses Vorgehens war, dass nicht von vornherein eine vorgegebene Gestaltung "eingepflanzt" wurde, sondern dass die Situation kontinuierlich den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden konnte.
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Zusammenarbeit mit anderen öffentlichen Stellen:
keine Angabe
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Unfälle / Erfolgskontrolle
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keine Angabe
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Planung / Realisierung
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keine Angabe
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Auskunft
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Kontakt:
Stadt Burgdorf
Stadtentwicklung
Lyssachstrasse 92
Postfach 1540
3401 Burgdorf
Tel. 034 429 42 11
Fax. 034 422 93 58
aline.renard@burgdorf.ch
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Homepage der Gemeinde:
http://www.stadt-burgdorf.ch
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Kritische Erfolgsfaktoren, Schwierigkeiten
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Während Planung und Umbau:
keine Angabe
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Seit der Umsetzung:
keine Angabe
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Kommentar von Seiten Fussverkehr Schweiz
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keine Angabe
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Quellen, Literatur, Publikationen
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Informationen über alle Begegnungszonen in Burgdorf finden sich unter www.modelcity.ch bzw. www.modelcity.ch/content/projekte/phase1/begegnungszone/begegnungszone.html
weitere Literatur:
Daniel Grob, Fussverkehr Schweiz (2000): Evaluation einer neuen Form für gemeinsame Verkehrsbereiche von Fuss- und Fahrverkehr im Innerortsbereich - Expertenbericht
Fussgänger- und Velomodellstadt Burgdorf (2002): Natürlich unterwegs. Schlussberich 1996 -2001.
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Kontakt für Anregungen, Kritik, Fragen
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Kennzahlen
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Verkehr
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| Kategorisierung Strasse: |
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Erschliessungsstrasse
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Kennzahlen IV |
| DTV: |
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6000
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| Spitzenstunde: |
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keine Angabe
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| LW-Anteil: |
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keine Angabe
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| Velos: |
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keine Angabe
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| FussgängerInnen: |
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keine Angabe
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Kennzahlen ÖV |
| ÖV in Zone vorhanden: |
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ja
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| Anzahl Linien: |
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7
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| Anzahl Busse pro Tag: |
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keine Angabe
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Geschwindigkeit |
| v50 |
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keine Angabe
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| v85 |
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keine Angabe
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Parkierung |
| Anzahl PP: |
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keine Angabe
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| Parkregime: |
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keine Angabe
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Überlagertes Verkehrsregime |
| Einbahn: |
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keine Angabe
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| Einbahn mit Velo im Gegenverkehr: |
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keine Angabe
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| Fahrverbot: |
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keine Angabe
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| Zeitliche Zufahrtsbeschränkung: |
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keine Angabe
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| Lastwagenfahrverbot: |
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keine Angabe
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| Anderes: |
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keine Angabe |
Temporegime ausserhalb Begegnungszone |
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keine Angabe |
Typ der Begegnungszone
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| Wohnquartier: |
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nein |
| Geschäftsquartier: |
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ja |
| Schule: |
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nein |
| Bahnhof: |
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ja |
| Altstadtsituation: |
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nein |
| Anderer: |
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keine Angabe |
Grösse
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| Länge in Meter: |
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570
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| Geschützte Bereiche ohne Fahrverkehr: |
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keine Angabe
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Kosten und Finanzierung
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| Planungs- und Baukosten: |
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In den Versuchsjahren wurden 105'000 (75% der angestrebten verkehrstechnischen Wirkung wurde damit erzielt), ab Oktober 2000 noch einmal 735'000 investiert (90% der angestrebten verkehrstechnischen und städtebaulichen Wirkung erzielt). Von den bis jetzt ins Projekt geflossenen 840'000 Franken stammen rund 320'000 vom Bund und 220'000 aus Burgdorfer Steuermitteln. Praktisch der gesamte Rest wurde privat finanziert, vor allem vom VCS Schweiz und von Fussverkehr Schweiz. |
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